Die ehrlichste Antwort auf die Frage, was eine Website in der Schweiz kostet, lautet: Es kommt darauf an. Das hilft Ihnen als KMU-Inhaberin oder Inhaber wenig. Sie wollen keine Beraterantwort, sondern Zahlen. Genau die bekommen Sie hier, ohne Verkaufsgerede.
Das Problem: Frühere Offerten schwanken zwischen CHF 800 und CHF 25'000 für scheinbar dasselbe. Der Grund ist nicht Willkür, sondern dass drei völlig verschiedene Modelle dahinterstecken. Wer sie kennt, weiss sofort, welche Zahl realistisch ist. Schauen wir uns alle drei an.
Wichtig vorab: Der reine Erstellungspreis sagt wenig aus. Entscheidend ist, was eine Website über mehrere Jahre wirklich kostet, inklusive Hosting, Pflege und der laufenden kleinen Anpassungen, die jedes Unternehmen braucht. Genau hier unterscheiden sich die drei Wege am deutlichsten.
1. Die Agentur: hohe Investition, einmal voraus
Eine klassische Webagentur baut Ihre Website von Grund auf. Sie führt Workshops, entwirft, programmiert und übergibt am Schluss ein fertiges Produkt. Das Resultat ist meist gut, der Preis dafür hoch und vor allem sofort fällig.
Für eine kleine Firmenwebsite mit fünf bis zehn Seiten zahlen Sie in der Schweiz typischerweise CHF 5'000 bis 15'000 einmalig. Diese Summe ist fällig, bevor eine einzige Zeile online steht. Dazu kommen pro Monat Hosting und Wartung von rund CHF 25 bis 75. Jede spätere Änderung, etwa neue Öffnungszeiten oder ein Teamfoto, wird einzeln verrechnet, oft mit CHF 100 bis 150 pro Auftrag.
Von der Zusage bis zum Livegang vergehen meist sechs bis sechzehn Wochen. Die Agentur lohnt sich, wenn Sie ein grosses, individuelles Projekt haben und das Budget vorhanden ist. Für die meisten KMU ist die Anfangsinvestition allerdings die grösste Hürde. Am Einmalzahlen an sich ist dabei nichts falsch, nur an der Höhe: getyoursite bietet den einmaligen Kauf bewusst günstiger an, ab CHF 1'490 statt der üblichen CHF 5'000 bis 15'000.
2. Der Baukasten: günstig, aber Sie sind die Arbeitskraft
Wix, Squarespace, Jimdo: Baukasten-Systeme verschieben die Kosten von Geld zu Zeit. Das Werkzeug kostet wenig, oft CHF 17 bis 50 pro Monat, manchmal mit einem kleinen Startbetrag bis CHF 30. Klingt unschlagbar günstig, und auf dem Papier ist es das auch.
Der Haken: Sie machen alles selbst. Design, Texte, Bilder, Struktur, Suchmaschinenoptimierung. Was eine Agentur in Wochen erledigt, landet bei Ihnen abends und an Wochenenden. Viele dieser Projekte werden nie ganz fertig, oder das Ergebnis wirkt am Ende erkennbar selbstgebaut.
Der Baukasten passt, wenn Sie technisch versiert sind, Freude am Tüfteln haben und Ihre Zeit nicht als Kosten rechnen. Für Inhaber, die ihre Stunden lieber ins eigene Geschäft stecken, ist das selten der günstigste Weg, auch wenn die Monatsrechnung klein aussieht.
3. Das Abo-Modell: keine Startkosten, Arbeit inklusive
Website-as-a-Service ist der neuste der drei Wege und kombiniert die Stärken der anderen beiden. Sie zahlen keine Startkosten, sondern ein Monatsabo ab CHF 59. Dafür übernimmt der Anbieter die komplette Arbeit, ähnlich wie eine Agentur, nur ohne die Rechnung im Voraus.
Im Preis enthalten sind Design, Texte, Hosting, Domain, SSL, Pflege und laufende Änderungen. Sie schreiben kurz, was sich ändern soll, und es wird umgesetzt, ohne separate Rechnung. Die Website ist meist schnell live, ein erster Entwurf liegt oft schon nach wenigen Tagen vor.
Der Kompromiss im Abo: Solange es läuft, mieten Sie die technische Umsetzung. Für viele KMU ist das genau richtig, weil eine Website ohnehin laufend Hosting, Pflege und Aktualisierungen braucht; statt vieler Einzelposten zahlen Sie einen klaren Monatspreis. Wer die Website lieber besitzen will, muss darauf aber nicht verzichten: getyoursite bietet sie alternativ zum einmaligen Kauf ab CHF 1'490 an, deutlich unter klassischen Agenturpreisen, kombiniert mit einem kleinen Hosting- und Betreuungs-Abo ab CHF 19 pro Monat. Beim Kauf gehört die Website Ihnen, auf Wunsch inklusive Code-Übergabe.
Die Zahlen direkt nebeneinander
| Agentur | Baukasten | Abo (getyoursite) | |
|---|---|---|---|
| Startkosten | CHF 5'000 bis 15'000 | CHF 0 bis 30 | CHF 0 |
| Monatliche Kosten | CHF 25 bis 75 (Hosting, Wartung) | CHF 17 bis 50 (nur Werkzeug) | ab CHF 59, alles inklusive |
| Zeit bis live | 6 bis 16 Wochen | Wochen bis Monate Eigenarbeit | wenige Arbeitstage |
| Änderungen | pro Auftrag verrechnet | Sie selbst | im Abo inklusive |
| Wer macht die Arbeit | die Agentur | Sie | der Anbieter |
Hinweis zur Spalte Agentur: Ein einmaliger Kauf muss nicht so teuer sein. Bei getyoursite kaufen Sie Ihre Website ab CHF 1'490 einmalig (bis CHF 8'900 je nach Umfang), dazu kommt ein Hosting- und Betreuungs-Abo ab CHF 19 pro Monat; inhaltliche Änderungen werden nach Aufwand zu CHF 110 pro Stunde verrechnet.
Rechnen Sie über drei Jahre, dreht sich das Bild gern: Eine Agentur-Website für CHF 8'000 kostet inklusive Hosting und ein paar Änderungen schnell über CHF 11'000. Das Abo Grow liegt im selben Zeitraum bei rund CHF 5'700, mit Arbeit und Pflege bereits drin.
Fazit: Welcher Weg passt zu Ihnen?
Es gibt keine pauschal beste Lösung, aber eine klare Logik. Haben Sie ein grosses Budget und ein sehr individuelles Projekt, ist die klassische Agentur sinnvoll. Sind Sie technikbegeistert und haben Zeit übrig, kann der Baukasten genügen. Wollen Sie ein professionelles Ergebnis, ohne selbst zu basteln, führen zwei Wege zum Ziel: das Abo für planbare Monatskosten ohne Startkosten, oder der einmalige Kauf zu einem fairen Einmalpreis, wenn Ihnen Eigentum wichtig ist. Bei getyoursite gibt es beides: Abo oder Kauf, Sie entscheiden.
Schnellüberblick
- Budget vorhanden, Projekt sehr individuell: Agentur, mit CHF 5'000 bis 15'000 Startkapital.
- Wenig Budget, viel Zeit und technisches Flair: Baukasten ab rund CHF 17 pro Monat, Arbeit machen Sie selbst.
- Profi-Ergebnis ohne Eigenarbeit, planbare Kosten: Abo-Modell ab CHF 59 pro Monat, im Abo CHF 0 Startkosten, Pflege und Änderungen inklusive.
- Profi-Ergebnis mit Eigentum: einmaliger Kauf ab CHF 1'490, dazu Hosting- und Betreuungs-Abo ab CHF 19 pro Monat.
Egal welchen Weg Sie wählen: Achten Sie bei jeder Offerte darauf, was nach dem Livegang passiert. Wer Hosting, Wartung und Änderungen von Anfang an mitdenkt, erlebt später keine bösen Überraschungen auf der Rechnung.